Freitag, 29. November 2013

Aus dem Tierleben: Vom Elefanten zum Maulwurf.




Der Elefant scheint unsensibel,
dabei ist er sehr penibel,
wenn er in den Laden kommt,
wo man den Geschirren frommt,
die so sehr zerbrechlich sind,
da benimmt
er sich mit großer Umsicht. . .

und darum klirrt es nicht. . .





I - Aaah sind deine Worte,
I - Aaah geht dein Gedicht,
mancher verbohrte
Ästhet hört es
und versteht es nicht,
I - Aaah I - Aaah,
weil es nicht gleich
verständlich ist.
Bruder Esel,
bist
mir lieber
als mancher Künstler,
der humorlos ist.



 
Ein Spatz mit einem Tigerherz
schickte "Tschilp" um "Tschilp" nach oben,
das nervte einen Edelnerz,
der konnt es einfach nich globen.

Er hörte "Tschilp" im Morgengraun,
er hörte "Tschilp" am Gartenzaun,
er hörte "Tschilp" um Mitternacht
(das war die Nachtigall, die hatt sich einen Spaß gemacht)

er hörte "Tschilp" beim Frühstücksei,
rief nach Notarzt, Feuerwehr, nach Polizei,
doch trotz groß "Tatütata",
das "Tschilp" blieb da. . .

(Kein Kommentar)


 
Ein Maulwurf,
der kein Maul mehr wirft
und nicht nach tief´ren
Dingen schürft,
der hat,
das sei hier nicht verhehlt,
ganz einfach
seinen Job verfehlt.

Die Blaumeise,
diese Schlaumeise,
sagt dazu nur:
Tieferschürfen
ist wider
meiner Natur! 



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