Montag, 17. März 2014

So ein Mist

Neue Mitbewohner im Garten: Kompostwürmer im Pferdemist

Eigentlich sollte es ja eine einmalige Aktion werden: In der Nähe gibt es einen Reiterhof, wo die Kleingärtner umsonst Pferdemist abholen können, und so liehen wir uns den vereinseigenen PKW-Anhänger aus, um uns eine ordentliche Fuhre zu genehmigen. Doch war die Zufahrt zum begehrten schwarzen Gold so "vermulscht", dass mit dem PKW plus Anhänger kein Herankommen war.

Also habe ich eine neue Morgenmeditaion: Jeden Morgen nach dem Frühstückskaffee schnappe ich mir meine große Schubkarre und hole ein bis zwei Karren voll Mist. Eine Tour hin und zurück dauert in etwa fünfundzwanzig Minuten, so dass ich in einer dreiviertel Stunde zwei Karren voll des begehrten Düngers habe. 

Wenn ich das drei Mal die Woche mache, dann kommt einiges zusammen, und ich habe meinen Frühsport gehabt. Den noch recht frischen Mist nehme ich unter anderem zum Mulchen von Rasenflächen, die ich im nächsten Jahr "schwarz" haben möchte. Darauf werden flache Hügel (ca. 50 cm hoch) des Mistes platziert. Die werden mit Stroh oder Rasenschnitt abgedeckt und eine Zeit sacken gelassen, so etwa einen Monat. Dann grabe ich etwa 10 Liter fassende Löcher im Abstand von einem Meter in diese Hügel, die ich mit (Kompost-) Erde auffülle. Dorthinein werden Kürbispflanzen gesetzt.

Die entwickeln sich sehr gut darin, und nach der Ernte ist der Boden unter diesen Misthügeln bearbeitbar für die nächste Saison. So trägt meine "Morgenmediattion" in vielerlei Hinsicht Früchte.




 

Kommentare:

  1. Pferdemist - hervorragender Dünger für Erdbeeren: mein Opa lässt grüssen :O)

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  2. :-)

    Dazu fällt mir ein, dass wir die Erdbeeren noch umpflanzen wollen. Wird Zeit!

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