Aktion Findekunst


 
Noch wird an dieser Stelle von dem Projekt "Aktion Findekunst" berichtet, wie es sich in Bremen gestaltete. Doch mittlerweile bin ich ja in das schöne Töpferdorf Fredelsloh umgezogen, und nachdem ich mich hier heimisch gemacht habe, kommen auch die Ideen für eine Fortführung hier vor Ort. Waldgedichte im Walde, usw. . . Freu mich schon darauf. . . 
 
 
An verschiedenen Orten in Bremen, besonders aber am Amtsgericht in der Innenstadt, tauchen sporadisch kleine gerahmte Reimwerke auf.Wer eines der Werke findet und mitnehmen möchte: Dieses sei gestattet. Da die Rahmen, welche die Werke einfassen, gefunden wurden, ist ihre Anzahl begrenzt. Also: Wer an den KunstFundorten leere Rahmen hinterlässt, kann davon ausgehen, dass diese in kürzester Zeit gefüllt wieder auftauchen.

Wenn andere Künstlerinnen und Künstler Werke dazu stellen, wäre es mir eine große Ehre. Auf dass sich die Galerie Dingefind am Amtsgericht füllt.

Da sich bei mir wieder Rahmen angesammelt haben, und ich auch häufiger wieder in der Stadt bin, geht es weiter mit der Aktion Findekunst.

Um Rahmenspenden wird trotzalledem gebeten! 






Warum im Rahmen bleiben? 



Die Passage am Amtsgericht in der Bremer Innenstadt mit den schönen Einstellnischen ist überdacht und nachts durchgängig beleuchtet. Außerdem liegt sie am Verbindungsweg von der Innenstadt ins Bremer Szeneviertel mit Kunsthalle, Goethetheater etc. Das heißt, sie wird stark frequentiert. 



Dort stelle ich häufiger Gedichte von mir ein, ausgedruckt und gerahmt. Das betreibe ich schon über eine Jahr.

Ich beobachte manchmal das Geschehen eine Zeit lang. Menschen unterschiedlichster Altersstufen bleiben stehen und lesen, manche fotografieren auch, es sind kleine Geschenke meinerseits für eine Pause im Geschehen.

Deshalb ist mir das auch mit den Rahmen so wichtig, dadurch bekommt das Ganze etwas Ausstellungsartiges, die Gedichte sind dann nicht nur einfach hingeklebte Zettel oder ähnliches.

Gestern ging ich noch zweimal vorbei, am abend, der eine Rahmen war wohl einmal heruntergefallen, und stand beschädigt wieder in seiner Nische. Später dann war er sorgfältig repariert an seinem Platz. Da hat sich jemand richtig Mühe gegeben. So etwas finde ich schön.

Ich stelle dort auch nur Gedichte von mir ein, mit dem Verweis zum Blog, sozusagen als Impressum. Der Versuchung, dort auch Veranstaltungstipps für meine Lesungen hinzustellen, habe ich wiederstanden, das würde für mein Empfinden der Aktion ihren Charme nehmen.

Meine Hoffnung ist, dass bald andere ihre Werke dazustellen, was ja schon einmal geschehen ist. Dann wäre das eine sich stetig wandelnde Austellung. Einmal ist das schon geschehen.

Hier wird regelmäßig über die Aktion Findekunst berichtet:
http://dingefinder.blogspot.de/search/label/Aktion%20FindKunst

Kommentare:

  1. :-) Macht mich froh, von solchen Herzensdingen zu lesen. Ich meine die Aktion, Dinge dazulassen, wegzugeben. Ich finde das schön und glaube, dass dadurch schon viele Menschen froh geworden sind. Das wollte ich als Rückmeldung dagelassen haben.
    Herzlichst, Penelope <3

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  2. Danke für diese Einschätzung. Ich freu mich schon auf eine Neuauflage hier am Rande des Solling. An Rahmen wird es hier wohl keinen Mangel haben, da einer meiner Freunde hier Haushaltsauflösungen macht. So wird es hier im Frühjahr an den Wanderwegen kleine gerahmte Kunstwerke zu Freude der Menschen geben. Und wo ich Hölderlins "Eichbäume" drapiere, weiß ich auch schon. . . ;-)

    Liebe Grüße, Dingefinder Jörg

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