Freitag, 20. Mai 2016

Fliedersirup und der Beginn einer seltsamen Reise. . .


Heute bin ich endlich dazu gekommen Blüten für Fliedersirup zu sammeln. Nein, nicht "Hollersirup", die Blüten des Holunders werden auch oft "Fliederblüten" genannt, sondern die Blüten des jetzt so wundervoll "maiig" duftenden echten Flieders. 

Also, ich brauche ca. 60 g Fliederblüten auf 500 g Zucker, den ich in 375 ml Wasser aufgekocht habe, bis das Wasser klar ist. Das Zuckerwasser wird noch heiß über die Blüten gegossen. Abkühlen lassen, und dann an einem kühlen Ort (Keller oder Kühlschrank) 48 Stunden ziehen gelassen. 

Dann aufkochen, abseihen und in sterilisierte Twist-Off-Flaschen heiß abfüllen. 

Nach diesem Rezept hatte ich im April Duftveilchensirup hergestellt, und das hat prima geklappt. 

Einen Haken gibt es allerdings dabei: Blütentrauben des Flieders sind schnell gepflückt. So liegt dann ruckzuck ein Berg dieser Dolden auf dem Küchentisch. Doch jetzt beginnt erst die eigentliche Arbeit: Die Einzelblüten ohne Kelch aus den Dolden zupfen. Allein für 60 g dauert das eine ganze Weile. . . 

Auf der anderen Seite: Ich kann bei dieser meditativen Arbeit schön meine Gedanken schweifen lassen, und komme dabei manchmal sogar auf "dumme Gedanken". So saß ich heut Vormittag und zupfte und dachte über meine verschiedenen Blogs nach und über manch seltsamen und phantastischen Post, den ich dort veröffentlichte. Und, dass eigentlich einige davon ganz gut zusammen passten. So begann sich vor meinem inneren Auge ein Netz zu gestalten von links zu den einzelnen Posts. 

Da ich das nicht nur vor meinem inneren Auge sehen wollte, hab ich nach dem Blütenzupfen kurzerhand damit begonnen, eine Reise in links zu konzipieren. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei, sie beginnt hier:

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